Beiträge

Leichtigkeit – wann geht sie uns verloren?

Mit großer Begeisterung darf ich meinen Neffen in seiner Entwicklung begleiten und mit ihm und über ihn staunen. Und ich sehe so oft diese kindliche tiefe Freude, die Neugier, wie sie scheinbar nur ein Kind empfinden und zeigen kann und diese unendliche Leichtigkeit, die er mit strahlenden Augen und seinem ganzen Körper ausdrückt. Freude und Leichtigkeit pur! Leben PUR!
Und ich habe mich gefragt: Warum sind wir nicht alle noch so unterwegs? Wann geht einem Menschen all das verloren? Geht es verloren oder haben es manche erst gar nicht? Wo in uns können wir sie wieder finden, die Leichtigkeit?
Selbst bei vielen Kindern im Grundschulalter kann ich diese nicht mehr entdecken. Vielleicht weil in der Schule der Ernst des Lebens beginnt?

Ich war erschrocken!!!
Über diese Erkenntnis, dass anfangs aus meiner Sicht in jedem diese Leichtigkeit zu sehen ist und das auf dem Weg zum Groß werden (und Vernünftig sein) auf der Strecke bleibt. Ich bin mir sicher, dass in jeder Seele, die geboren wird, selbst, wenn es tief drin verborgen ist, Leichtigkeit, Freude und Lebenslust zu finden sind.
Wie oft erlebst du Leichtigkeit, Freude und Lebenslust?
Wann ging dir davon etwas verloren?
An welche solcher wundervollen Momente kannst du dich erinnern? Kannst du sie spüren? Wo spürst du sie?
Mach dich auf Entdeckungsreise und finde den Funken.

Das Schöne ist: Du kannst ALLES wieder finden. ALLES ist in dir. Finde den Funken und lass ihn strahlen! Für dich und die Kinder dieser Welt!
 

Anstrengende Kinder

Sehr oft erlebe ich in Kindergärten Aussagen über diese „anstrengenden, aggressiven“ Kinder.
Ja. Durch die gibt es Trubel, Tränen und andere Eltern wissen natürlich darüber auch noch bestens Bescheid.
Schade ist nur, dass von den Erwachsenen nicht die Frage nach dem WARUM kommt. Warum verhält das Kind sich so? Es liegt nicht in den Genen, aggressiv oder gewalttätig zu sein. Dies ist neurologisch bestätigt.
Dieses Kind ist die Summe seiner Umwelt.
DIE KINDER SIND NIE DAS PROBLEM
Falls Ihr Kind irgendwelche Verhaltensauffälligkeiten oder Symptome zeigt, ist das als eine Art Hilferuf zu verstehen. Wenn jemand auf diesen Ruf aufmerksam wird, ist es vergeudete Zeit, über den Hilferuf an sich zu diskutieren. Der ist nicht das Problem.
Das eigentliche Problem ist irgendwo in der Umgebung des Kindes zu finden. Oftmals braucht es lange Zeit und viel Phantasie, um es zu identifizieren. Zeit, die man nicht verschwenden sollte, indem man über das Kind spricht – was im Übrigen sehr unangenehm für das Kind ist und die Probleme schlimmstenfalls noch verschärft.
Denken Sie also stets daran, dass es nicht um das Problem oder die Schuld des Kindes geht, sondern einzig um die Verantwortung der Erwachsenen.
Auszug aus Die kompetente Familie • das familylab-Buch

https://www.welt.de/print/wams/kultur/article116089816/Wut-ist-gut.html

 


 

Hier ein Artikel über Lachen, Lehrer, Schule.

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Studie-Wenn-Schueler-viel-lachen-haben-sie-bessere-Noten-id41947446.html

Und es wird doch tatsächlich verdeutlicht, dass Lachen im Unterricht sich absolut positiv auswirke und Lachen natürlich eingesetzt werden solle. Künstliches Lachen helfe wohl nicht. 

Phuuu... Da bin ich doch echt sprachlos. Etwas, was für mich einen absolut hohen Stellenwert in meinem Leben - sprich: auch in meiner Arbeit - hat, wird hier den Lehrern in Kursen gelernt. Wow! Dann sind wir aber schon wirklich weit weg von dem, was Lernen und Lehren ausmacht. 

Lernen ist Beziehung, Beziehung eingehen, Beziehung zu mir, mich kennenlernen, Beziehung zum anderen, vom anderen lernen, von seinen Fähigkeiten profitieren, meine eigenen Fähigkeiten kennenlernen und ausbauen. Lachen, bzw. dabei positive Gefühle zu haben ist essentiell notwendig. Anders findet gar kein Lernen statt...

Manchmal bin ich darüber echt verzweifelt. ABER: Ich weiß, dass es auch anders geht und anders gemacht wird. :-)

  • 1
  • 2